Hanta-Virus-Infektionen nehmen in Deutschland zu

Die Zahl der Menschen, die sich in diesem Jahr (2025) mit dem Hantavirus infiziert haben, ist auf 55 gestiegen. Diese Zahl hat sich im Vergleich zu 2024 verdoppelt. Das am stärksten betroffene Gebiet ist Bayern. Regionen um Würzburg, Aschaffenburg und die schwäbische Alb.

Beratung

Die Kontamination von Staub, Lebensmitteln und Händen mit dem getrockneten Urin und den Ausscheidungen infizierter Nagetiere, die bei der Reinigung von mit Nagetieren verseuchten Räumen oder bei Aktivitäten im Freien aufgewirbelt werden, ist die Hauptansteckungsquelle für Menschen. Der Kontakt mit Nagetieren und das Aufwirbeln von Staub beim Campen in betroffenen Gebieten können das Risiko minimieren. Reisende können das Risiko einer Hantavirus-Infektion auch dadurch verringern, dass sie bei der Reinigung nagetierbefallener Gebiete Handschuhe und eine Maske tragen. Besprühen Sie den Boden vor dem Fegen mit Desinfektionsmittel, um die Staubentwicklung zu verringern.