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Zyklon BIPARJOY
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Zyklon BIPARJOY

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harshitha
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Am späten Abend des 15. Juni traf der sehr schwere zyklonische Sturm (VSCS) BIPARJOY in der Nähe des Hafens Jakhau in Kutch, Gujarat, auf Land. Mit Böen von bis zu 150 km/h und Windstößen von bis zu 180 km/h wurden Tausende Menschen in Mitleidenschaft gezogen. Bisher wurden 6 Todesopfer gemeldet und 94.000 Menschen in Notunterkünfte gebracht. Bangladesch gab dem Zyklon den Namen ‚Biparjoy‘, was in der bengalischen Sprache ‚Unglück‘ oder ‚Katastrophe‘ bedeutet. Es wird erwartet, dass der Zyklon entlang der westlichen Küste bis nach Pakistan ernste Auswirkungen haben wird. In Indien wurden Streitkräfte in der Grenzregion eingesetzt, um die ländliche Bevölkerung zu unterstützen. Bis heute bleiben über 1700 Dörfer, 75 Küstenabschnitte und 41 Häfen unmittelbar gefährdet.

Auswirkungen in Indien:

  • Der Sturm hat Transportnetze lahmgelegt – Flüge und Züge wurden gestrichen. Der Flughafen Jamnagar stellte den Betrieb ein und mehrere Flughäfen werden den kommerziellen Betrieb voraussichtlich einstellen, bis sich die Wetterbedingungen verbessern. Die Western Railway sagte 99 Züge ab, die in von Biparjoy betroffenen Gebieten starten, enden oder durchfahren sollten. Zudem wurde der Hafen Kandla geschlossen, was zu Verkehrsstaus in Gandhidham führte.
  • Die Indian Meteorological Department gab eine Rote Warnung für Saurashtra und Kutch heraus. Mehrere Touristenattraktionen, darunter der berühmte Dwarkadish-Tempel und der Somnath-Tempel in Gir, wurden für Gläubige bis auf Weiteres geschlossen. Am Juhu-Strand in Mumbai wurden Rettungsschwimmer eingesetzt.
  • Die Behörden gaben eine Rote Warnung für mehrere Teile Rajasthans heraus – in Barmer, Jalore, Jodhpur, Pali und Nagaur. Beliebte Reiseziele wie Jaipur, Ajmer und Tonk stehen unter einer Orangefarbenen Warnung.
  • Aufgrund starker Winde und Gewitter wurden Bäume entwurzelt und Infrastruktur schwer beschädigt. Zelte am Mandvi-Strand in Kutch wurden durch die extremen Wetterbedingungen fortgespült. In Mumbai kamen mindestens 4 Menschen ums Leben, nachdem sie am Juhu-Strand ins Meer gegangen waren. Die Fischerei bleibt ausgesetzt.
  • In über 900 Dörfern kommt es zu Stromausfällen aufgrund entwurzelter Bäume und Strommasten.

Auswirkungen in Pakistan:

  • Es wird erwartet, dass sich der Zyklon etwa 400 km von Karachi entfernt befindet und voraussichtlich in der Nähe von Keti Bandar entlang der Sindh-Küste auf Land trifft. Zu den wahrscheinlich betroffenen Gebieten gehören – Thatta, Badin, Sajawal, Tharparkar, Karachi, Mirpurkhas, Umerkot, Hyderabad, Ormara, Tando Allah Yar und Tando Muhammad Khan in der Provinz Sindh.
  • Die Civil Aviation Authority gab eine Notice to Airmen (NOTAM) für die Flughäfen Karachi, Sukkur, Mohenjodaro und Nawabshah heraus, in der es heißt, dass Start- und Landeerlaubnis nicht erteilt wird, wenn die Windgeschwindigkeit 30 Seemeilen überschreitet.
  • Mindestens 40.000 Menschen wurden vorsorglich aus risikoreichen Gebieten evakuiert oder umgesiedelt, und die Behörden planen, bis zu 100.000 Menschen zu evakuieren.
  • Stand 16. Juni gab die Pakistan Meteorological Department bekannt, dass sich der Zyklon von einem VSCS zu einem ‚schweren zyklonischen Sturm‘ abgeschwächt habe. Küstengebiete in Sindh, einschließlich Sujawal, wurden durch hohe Meeresspiegel überflutet. Bisher wurden jedoch keine Verletzungen gemeldet. Sujawal, Nooriabad, Thatta und Badin gelten weiterhin als gefährdete Bezirke. Karachi bleibt in höchster Alarmbereitschaft; in einigen Teilen der südlichen Metropole wurde starker Regen gemeldet. Den örtlichen Behörden wurde geraten, bis Samstag, den 17. Juni, in Alarmbereitschaft zu bleiben.
  • Stromausfälle sind zu erwarten, da Übertragungsleitungen wahrscheinlich beschädigt werden.

Ratschläge:

  • Seien Sie bei Reisen in diesen Gebieten vorsichtig und ziehen Sie, wo verfügbar, lokale Wetterberichte hinzu. Starke Regenfälle können Überschwemmungen und Erdrutsche verursachen, und hohe Windgeschwindigkeiten können gefährliche Meeresbedingungen hervorrufen. Reisende sollten Reisen in betroffene Gebiete vermeiden, da wichtige Dienstleistungen, einschließlich des Transports, beeinträchtigt sein können. Vermeiden Sie den Kontakt mit Hochwasser aufgrund möglicher Kontaminationsgefahr.
  • Bereiten Sie sich auf eine eingeschränkte Stromversorgung vor. Halten Sie Ihre Handy-Akkus geladen und schützen Sie Ihre Geräte vor Überspannung. Schalten Sie alle nicht unbedingt notwendigen elektrischen Geräte aus, um Stromspitzen beim Wiedereinschalten der Stromversorgung zu vermeiden.
  • Es ist ratsam, ein Notfallkit mit einem tragbaren Akku, Taschenlampe, Wasser, Trocken- oder Konserven, Streichhölzern, Lampen, Erste-Hilfe-Set und ähnlichem vorzubereiten. Halten Sie Notrufnummern griffbereit.
  • Flug- und Zugverbindungen können beeinträchtigt sein. Kontaktieren Sie Ihren Reiseanbieter und informieren Sie sich über den Status der Störungen. Verfolgen Sie lokale Medien für weitere Informationen und Warnungen.

Fazit:

SITATA beobachtet die Lage kontinuierlich und liefert regelmäßige Updates. Laden Sie die App herunter, um über potenzielle Risiken durch die Brände informiert zu bleiben, die Ihre Reise beeinträchtigen könnten. Bleiben Sie über unsere verschiedenen Plattformen verbunden. (FacebookInstagramLinkedin)

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Verfasst von harshitha