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Fragen bleiben zur H7N9-Vogelgrippe in China

RSJ
Ronald St. John
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Fragen bleiben zur H7N9-Vogelgrippe in China

Inzwischen gibt es 126 bestätigte Fälle der neuen H7N9-Vogelgrippe, darunter 24 Todesfälle. Die Fälle wurden aus Peking, Shanghai und den folgenden Provinzen gemeldet: Jiangsu, Zhejiang, Anhui, Shandong, Henan, Jiangxi, Hunan und Fujian. Die Mehrheit der Fälle wurde aus Shanghai und den Provinzen Zhejiang und Jiangsu gemeldet. Das Virus hat sich in der letzten Woche auf vier weitere Provinzen ausgebreitet (Fujian, Jiangxi, Hunan, Henan).

Die großen Fragen bleiben weiterhin: Gibt es viele Infektionen, die keine Krankheit verursachen und noch nicht entdeckt wurden? Und wie haben sich Menschen infiziert, die keinen Kontakt mit Geflügel hatten?

Nach der Schließung von Lebendgeflügelmärkten scheint die Zahl der Neuerkrankungen in Shanghai zurückgegangen zu sein. Bisher gab es keine Bestätigung für Übertragungen von Mensch zu Mensch. Es ist schwer zu sagen, wo sich das Virus versteckt, da infiziertes Geflügel keine Krankheitssymptome zeigt. Experten der Weltgesundheitsorganisation haben festgestellt, dass es sich um ein „ungewöhnlich gefährliches Virus für den Menschen“ handelt.

Interessanterweise hat eine umfangreiche Testung von Geflügelfarmen keinen einzigen positiven Vogel ergeben, und nur wenige positive Ergebnisse stammen von Lebendgeflügelmärkten. Es bleibt unklar, wie sich das Geflügel mit dem Virus infiziert hat. Die Untersuchungen dauern an, jedoch erwartet die WHO, dass es weitere Fälle von menschlichen Infektionen geben wird, bis die Quelle identifiziert und unter Kontrolle gebracht ist.

RSJ
Verfasst von Ronald St. John